Vita
Petra Zámbó ist eine international gefragte Musikerin, deren künstlerischer Werdegang eine einzigartige Verbindung zwischen historischer Aufführungspraxis und therapeutischer Expertise verkörpert.
Die in Ungarn geborene Musikerin studierte Alte Musik mit dem Hauptfach Blockflöte bei Prof. Robert Ehrlich, Antje Hensel und Anna Januj sowie Cembalo als Nebenfach bei Prof. Tobias Schade an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Anschließend vertiefte sie ihre Kenntnisse in einem Masterstudium Musiktherapie an der Universität der Künste Berlin und absolvierte parallel ein weiteres Masterstudium im Hauptfach Barockoboe bei Prof. Xenia Löffler. Ihren künstlerischen und fachlichen Werdegang krönte sie mit einem Postgradualstudium der Barockoboe bei Prof. Alfredo Bernardini am Mozarteum Salzburg.
Sie setzt sich nicht nur mit historischer Musik auseinander, sondern auch regelmäßig mit Neuer Musik. Wichtige Impulse erhielt sie in Lausanne durch eine zweijährige Projektarbeit mit Antonio Politano. Im Anschluss entstand eine CD mit Werken zeitgenössischer Komponisten für modernes Blockflötenensemble und Elektronik.
Neben ihrer vielseitigen Konzerttätigkeit widmet sich Zámbó mit großer Hingabe ihrer pädagogischen Arbeit. Sie leitet regelmäßig Workshops und Weiterbildungen für Lehrkräfte, Kirchenmusiker:innen, Studierende und Schüler:innen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vermittlung Alter Musik an junge Menschen – eine Leidenschaft, die sie am Heinrich-Schütz-Konservatorium lebt: Dort unterrichtet sie Blockflöte und Barockoboe, leitet Ensembles und ist für die Koordination des Bereichs Alte Musik am Institut verantwortlich.
Petra Zámbó tritt regelmäßig mit renommierten Ensembles wie Le Jardin des Arts, P.R.I.M.E. und Antiqua Nova sowie mit Orchestern wie dem Leipziger Barockorchester, der lautten compagney Berlin, dem Thomanerchor Leipzig, dem Dresdner Barockorchester, La Banda, Orfeo Budapest, der Batzdorfer Hofkapelle, Ensemble Inegal und La Festa Musicale auf – sowohl national als auch international.